Von La Pared die F605 nach Ajuy
Einsame Berglandschaften erwarten einen, rechts Blicke auf den Atlantik. Links auf beeindruckende Bergmassive. Ein besonderer Punkt mit eigener Magie ist der Mirador Astronomico Sicasumbre. Nach kurzem Fußmarsch ist man oben und es erwartet einen vor allem Abends und in der Dämmerung ein atemberaubender Ausblick in die Bergwelt speziell auf den Montana Cardon und danach ein sternenklarer Himmel, ohne Lichtverschmutzung. Es gibt viele lohnende Stops für kleine Wanderungen.
Am Ende der Strecke erwartet einen der kleine Ort Ajuy mit fantastischem Strand und einem inzwischen ausgebauten Wanderweg zu den beeindruckenden Vulkanhöhlen, der Abstieg zu denn Höhlen setzt schon ein bisschen Trittfestigkeit voraus, lohnt aber sehr.
Der Stausee von Los Molinos – ein Lost Place
Im Frühjahr erst hatte ich ihn entdeckt und wollte jetzt nochmal dahin, da es im November und Dezember öfters geregnet hat. Die Zufahrt ist unbefestigt und da es in der Nacht geregnet hatte, verwandelte sich die Piste in glitschigen klebrigen Lehm mit tiefen Pfützen, eine richtig abenteuerliche Fahrt, vor allem da es auf der Seite oft ziemlich steil in den Barranco hinab ging. Und tatsächlich der See war wesentlich voller, wie auch die ganze Insel wesentlich grüner war, als im Februar. Dann ging es auch nochmal in die Gänge die durch den Staudamm führen, die Türen sind schon längst verrostet, die Treppen hinab ohne Geländer – no risk, no fun.
Die Ruinen der Mühlen - Los Molinos
Danach noch ein Abstecher in das abgelegene Puertito de los Molinos. Ein Paradies für Surfer mit einfachen Übernachtungsmöglichkeiten, zwei coole Kneipen und nachts wird es schön dunkel, da keine Straßenbeleuchtung! Bei Ebbe kann man am Strand Höhlen erreichen und den Namen hat der Ort von den vielen Mühlenruinen die auf den nördlichen Hängen liegen. Der Barranco der dort ins Meer mündet scheint dauerhaft Wasser zu führen, richtig schönes grünes Tal mit Wasservögeln.
Scroll Up